Landesbühne Rheinland-Pfalz | Rumpelstilzchen

Landesbühne Rheinland-Pfalz | Rumpelstilzchen

Datum und Uhrzeit

Di | 24. Okt 2017
9:00 - 11:00 Uhr

Kindertheater

Rumpelstilzchen

Landesbühne Rhl.-Pfalz – Kindertheater/Kultur in der Tüte, Unterstützung durch den Rotary Club Bad Nenndorf

„Heute back ich, morgen brau ich, übermorgen hol ich mir der Königin ihr Kind. Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß.“

Es war einmal ein armer Müller, der hatte eine schöne Tochter. Er war stolz auf das Mädchen und behauptete, dass sie Stroh zu Gold spinnen könne. Das hörte auch der König, der alle Reichtümer und alles Goldene liebte. Kurzerhand sperrte er das Mädchen in eine Kammer voller Stroh und freute sich auf das viele leuchtende und glänzende Gold, welches er am nächsten Tag erhalten würde.

Doch der Müller hatte gelogen und nun saß Bärbelchen ganz allein in der Kammer des Königs und wusste nicht, wie sie aus dem Stroh strahlendes Gold spinnen solle. Das Mädchen weinte bitterlich. Da tauchte plötzlich ein kleines Männlein auf und wollte wissen, warum sie so verzweifelt sei. Bärbel erzählte von dem schlimmen Versprechen, das der Vater dem König gegeben habe. Das Männlein half, ohne einen Lohn zu verlangen. Am nächsten Morgen staunte der König nicht schlecht, als sich in der Kammer ein Berg aus Gold türmte. Nun hoffte die Müllerstochter, wieder nach Hause zu können, doch der König war vom Handwerk des Goldspinnens so entzückt, dass Bärbelchen in eine noch größere Kammer mit noch mehr Stroh gesperrt wurde. Das Männlein kam erneut zur Hilfe und verlangte als Lohn ihren Ring. Am nächsten Tag war auch diese Kammer mit Gold gefüllt. Der König war begeistert und versprach, sie zu heiraten, wenn ihr der Zauber ein drittes Mal gelänge. Doch dieses Mal konnte Bärbel das Männlein nicht bezahlen. So sprach das Männlein, dass es ihr erstes Kind haben wolle. In stiller Verzweiflung stimmte Bärbel zu. Am nächsten Morgen war das Werk getan und der König machte sein Versprechen wahr. Kurz darauf wurde das erste Kindlein geboren. Das Männlein tauchte plötzlich an der Wiege des Königskindes auf

und forderte seinen versprochenen Lohn ein. Bärbel war verzweifelt und bat das Männlein, ihr das Kind zu lassen. Doch das Männlein bestand auf seinem Lohn, außer wenn Bärbel es schaffen würde, in drei Tagen seinen Namen herauszufinden.

Bärbel findet tatsächlich den Namen, doch das Männlein fordert noch mehr….

Wie die Geschichte weitergeht, diese wunderbare Märchenfassung von Walter Anders nach den Brüdern Grimm.

Kultur in der Tüte, Unterstützung durch den Rotary Club Bad Nenndorf und die Julius-Rodenberg-Stiftung Rodenberg.

Veranstaltungsadresse:

Kurtheater
Hauptstraße 4
31542 Bad Nenndorf

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Rumpelstilzchen

Landesbühne Rhl.-Pfalz – Kindertheater/Kultur in der Tüte, Unterstützung durch den Rotary Club Bad Nenndorf

„Heute back ich, morgen brau ich, übermorgen hol ich mir der Königin ihr Kind. Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß.“

Es war einmal ein armer Müller, der hatte eine schöne Tochter. Er war stolz auf das Mädchen und behauptete, dass sie Stroh zu Gold spinnen könne. Das hörte auch der König, der alle Reichtümer und alles Goldene liebte. Kurzerhand sperrte er das Mädchen in eine Kammer voller Stroh und freute sich auf das viele leuchtende und glänzende Gold, welches er am nächsten Tag erhalten würde.

Doch der Müller hatte gelogen und nun saß Bärbelchen ganz allein in der Kammer des Königs und wusste nicht, wie sie aus dem Stroh strahlendes Gold spinnen solle. Das Mädchen weinte bitterlich. Da tauchte plötzlich ein kleines Männlein auf und wollte wissen, warum sie so verzweifelt sei. Bärbel erzählte von dem schlimmen Versprechen, das der Vater dem König gegeben habe. Das Männlein half, ohne einen Lohn zu verlangen. Am nächsten Morgen staunte der König nicht schlecht, als sich in der Kammer ein Berg aus Gold türmte. Nun hoffte die Müllerstochter, wieder nach Hause zu können, doch der König war vom Handwerk des Goldspinnens so entzückt, dass Bärbelchen in eine noch größere Kammer mit noch mehr Stroh gesperrt wurde. Das Männlein kam erneut zur Hilfe und verlangte als Lohn ihren Ring. Am nächsten Tag war auch diese Kammer mit Gold gefüllt. Der König war begeistert und versprach, sie zu heiraten, wenn ihr der Zauber ein drittes Mal gelänge. Doch dieses Mal konnte Bärbel das Männlein nicht bezahlen. So sprach das Männlein, dass es ihr erstes Kind haben wolle. In stiller Verzweiflung stimmte Bärbel zu. Am nächsten Morgen war das Werk getan und der König machte sein Versprechen wahr. Kurz darauf wurde das erste Kindlein geboren. Das Männlein tauchte plötzlich an der Wiege des Königskindes auf

und forderte seinen versprochenen Lohn ein. Bärbel war verzweifelt und bat das Männlein, ihr das Kind zu lassen. Doch das Männlein bestand auf seinem Lohn, außer wenn Bärbel es schaffen würde, in drei Tagen seinen Namen herauszufinden.

Bärbel findet tatsächlich den Namen, doch das Männlein fordert noch mehr….

Wie die Geschichte weitergeht, diese wunderbare Märchenfassung von Walter Anders nach den Brüdern Grimm.

Kultur in der Tüte, Unterstützung durch den Rotary Club Bad Nenndorf und die Julius-Rodenberg-Stiftung Rodenberg.